Dieses
Jahr hatten sich die Freien50-er vorgenommen bei dem legendären
Fischereihafen-Rennen teilzunehmen. In mehrstündiger Teilesammelei
und nächtlicher
Kleinarbeit hat das Team eine Super-Kreidler zusammengeschraubt. Den
Rahmen einer Super4
und einen 4-Gang Mokick-Motor und einem van-Veen Zylinder.
In der Nähe
von Berlin fand dann heimlich auf einem der alten russischen Militärflugplätze,
der erste Probelauf statt. Nach einigen anfänglichen Problemchen
und Einstellarbeiten lief das gute Stück dann wie ein Uhrwerk.
Die Sitzposition war sehr gut für unseren langen Peter, der ja bei
1,86 Meter und langen Beinen noch auf die kleine Kreidler passen sollte.
Der Probelauf konnte aus Vorsichtsmaßnahmen leider
nur 1 Stunde stattfinden, bevor die grünen Männchen
mit dem blauen Blitzlicht auftauchen sollten. Aber es kam keiner.
Nun wurde die Anmeldung für Bremerhaven abgeschickt. Es war ein langes
Bangen, aber 3 Tage vor dem Rennen traf die Starterlaubnis ein.
Wir bekamen die Startnummer 56
Alles wurde gepackt: Bier, Esssen Grill und die Rennausrüstung
mitsamts der Kreidler. Einlass sollte am Freitag um 2 Uhr sein. Als wir um 1/2
3 ankamen war der fast der ganze Platz schon besetzt. Wir fanden noch
eine kuschelige Ecke. Der Paltz war nicht so berauschend. Alles voller
Geröllhalden viel Staub und Dreck. Aber egal, wir wollten nur fahren.
Nach der Rennbesprechung erfuhren wir das es nur 2 Probeläufe geben
sollte. Am Sonntag um 8Uhr morgens und 13Uhr30. Unser Werksfahrer war
schon ganz fi...... ich meinte nervös, man konnte das Adrenalin
aus seinen Augen rauslaufen sehen :-)).
Also erst mal Spionage machen. Alle Mopeds aus der 50er Königsklasse
wurden inspiziert und auch nach Verbesserugen gesucht. Beim Rundgang
trafen wir auch den Harald Schlosser , Ralf Waldmann und den legendären
Peter Altmann. Der Peter fuhr letztes Jahr schon mit seiner Super4 mit
Gebläsekühlung. Seine Rennmaschiene diente uns als Vorlage
für
unseren Aufbau. Es waren noch ein paar schöne Mopeds dabei wie ihr
in den Bildern sehen könnt.
Am Sonntag morgen war es dann soweit. Unsere Rennkreidler mußte
nun zeigen was sie drauf hatte. Die beiden Probeläufe verliefen
gut und ohne Probleme. Es stellte sich beim 1 Probelauf heraus das die Übersetzung
zu lang war. Also ein kleineres Ritzel rauf. Es war eine gute Entscheidung.
Wir hatten auch Glück mit dem Wetter. Der Regen kamm immer wenn
wir nicht dran waren.
Am Montag war es dann soweit. Um 13Uhr30 war der Start. Peter zitterten
noch ein wenig die Knie, aber beim Rennen war dann alles weg. Sein Devise
war ja auch dabei sein ist wichtig, heil und ohne Knochenbrüche
ankommen.
Zumal es ja auch erst sein erstes Rennen war. Ich muss dazusagen das
diese Art Rennen nur als Demoläufe gelten. Es gab keine Plazierungen,
denn für ein seperates Rennen waren es zuwenig Maschinen. Also
fuhren sie mit den Drehschiebern und alten großen Motorrädern
mit. Aber es ist trotzdem gut für uns abgelaufen. Das Moped lief
wie ein Uhrwerk (dank unserem Schrauber Peter ). Leider hatten andere
nicht soviel
Glück.
1 grüne Kreidler,
die schwarze Zündapp und von den Drehschiebern lief auch
1 nicht. Eine schwarze Schwalbe zog gemütlich und zuverlässig
ihre Runden. Henning Westfalen hatte auch Glück. Seine Renner
hielt auch durch.
Also letzendlich war es alles in allem ein erfolgreiches Rennen, bei
dem wir viel Erfahrung sammeln konnten, so daß wir entschieden
haben, das wir
öfters solche Rennen mitmachen werden.
Ach so das hatte ich fast vergessen. Unser Werksfahrer hatte auch seinen
eigenen Fan-Club mitgebracht. Die hatten sich in der Start- und Zielgeraden
aufgestellt. Es fiel sogar dem Rennkommentator auf, so daß er
ein kelines Interview machte. Also an dieser Stelle noch mal ein herzliches
Dankeschön
an seine Fans.
So das reicht an Text, schaut Euch die Bilder an. Ich hoffe es werden
noch mehr von dieser Art.
Bis zum nächsten Rennen!!!!
Text:HK
Foto:HK
Design:HK
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