Kleines großes Treffen bei Werni im Saarland!

 

Es ist Freitag 8 Uhr ... das Saarland ruft.... lange haben wir auf diesen Termin gewartet auf geht es zu Werni ins Saarland ... und keiner hält uns auf .... Harald muss leider aus gesundheitlichen Gründen absagen, daher fuhren nur Bernd und ich los. Mopeds wurden auf den Anhänger geladen, und wer meint das ist aber schwach nicht auf Achse dort anzureisen der möge sich mal überlegen 700 km hin 700 km wieder zurück, das machen wir nicht mal nebenbei. Also rauf auf die Autobahn und Tempomat eingestellt . Zu diesen Treffen sollten noch ein Paar mehr aus unserer Region dabei sein .Kurz telefoniert wo denn der eine oder andere sich befand.

Auf dem Weg zu Werner nahmen wir für einen Freund noch einen Teileträger mit, den wir dann in Hannoverschmünden abluden. Kurz die Beine vertreten weiter geht es. In Wetterau an der Raststelle trafen wir uns mit Tanja Jürgen und Thomas. Ein wenig gestärkt fuhren wir nun gemeinsam Richtung Frankfurt. Tja wie das so ist wenn Männer sich unterhalten und eine Frau quatscht ( Navi ) hört man nicht richtig zu ... und grrr.. Ich weiß jetzt wie das Frankfurter Kreuz zu befahren ist .. ja und es funktioniert. Die Lacher habe ich auf meiner Seite.
So um 16:30 trafen wir bei Werner ein großes Hallo, schön das Ihr da seit. Kuchen, Kaffee wurde uns gleich angeboten. Danach die Mopeds sicher abgestellt. Nach und nach trafen die anderen ein Ralph, Jochen, Rupert, Matthias, Kai, Rolf, Manuela ... und und und.
Ab ging es zu unserem Hotel der kleine Grieche ... dort sollten wir uns auch zum gemütliche Teil übergehen. Zimmer waren sehr sauber und günstig.
Der Freitagabend klang beim gemütlichen Bier, Ouzo, den es nur für Freunde gegeben hat, Bifteki, Salat. nach mehreren Stunden und lauten Lachern aus. Es war auch schon 1 Uhr.

Samstag der Katholische Weckdienst läutetet schon um 6 Uhr was den Hamburger nicht so bekannt ist. Aufstehen, duschen, anziehen und raus an die frische Luft. 8 Uhr Frühstück. Jochen und Ralph sahen schon wieder richtig frisch aus. Das Frühstück war klasse und reichhaltig.

Ab zu Werner .. und wie versprochen versuchen wir die Kreidler zum laufen zu bringen. Ein bisschen hier ein bisschen das. Zündung, Vergaser, naja ein wenig besser lief Sie schon, es fehlten aber Werkzeuge, Teile und Ruhe. Nach und nach kamen unsere Bekannten und Freunde aus Ihren Quartieren und wir fuhren dann zum Treffpunkt dem Anglerheim.

Für Rupert aus dem Bayernland gab es eine kleine Überraschung, denn sein Freund Chris und Timo sind unerwartet angereist und konnten so das Treffen mitmachen.
So langsam füllte sich der Platz und es trafen aus diversen Foren die Leute ein. So langsam glaube ich doch das Namensschilder Pflicht werden sollten, damit die Leute sich kennenlernen sollten und können. Es wurde hier und da kräftig gefachsimpelt und es kommt wie es kommen musste eine Kreidler lief nicht.....

Bernd und ich versuchten diese dann mit den wenigen Werkzeug, das uns zu Verfügung stand zum Laufen zu bringen. Mit was so mancher einfach losfährt ist schon toll ... Aussage:“ Habe die Kreidler vor Jahren gekauft, stand nur in der Ecke und laut Vorbesitzer lief Sie bis zum letzten Tag ...und nun hörte ich von dem Treffen, daher bin ich hier mal aufgetaucht ...!“ das diese Kreidler überhaupt lief grenzt schon an ein Wunder. Naja, der etwas ältere Herr hat dann eine Liste von uns bekommen was er zu machen hat, drücken wir mal die Daumen das alles schön abgearbeitet wird.

Die Ausfahrt sollte dann auch stattfinden bei guten und trockenen Wetter. Für den Pechvogel Jürgen, er hatte dieses Jahr ein Mopedunfall, gab es eine dicke Überraschung von seinen Freunden, diese besorgten Ihn einen fahrbaren Untersatz im Form einer Djneper Gespanns, damit er die Ausfahrt mitmachen konnte. Der Instruktor wies uns genauestes ein wie zu fahren ist und wo es hingehen sollte. Frankreich, Luxemburg, Schengen .... Mokicks und KKR fuhren die Strecke getrennt.
Alles in allem waren es 100 km die wir dort unten gefahren sind. Die Frage ob sich dafür überhaupt dieser Aufwand lohnen würde? Ja klar sage ich. Es hat uns so viel Spaß gemacht, das kann sich ein Außenstehender gar nicht vorstellen. Zwei Stunden sollte die Ausfahrt dauern viereinhalb wurden es. Ein etwas längerer Zwischenstopp bei einer kleinen Brauerei verzögerte die Ankunft am Ausgangspunkt.
Wieder angekommen wurde noch kräftig über die Ausfahrt gesprochen auch über die letzten km, wo wir es doch nicht sein lassen konnten uns zu messen und Windschatten alles war . Mein Auspuff soll ja angeblich pfeifen ... was auch immer das sein soll :-) ich hatte dafür kein Ohr, denn ich musste ja an meinem Vordermann dranbleiben.

Danach saßen wir in lockerer Runde zusammen und klönten ein wenig und lernten auch die Unbekannten aus diversen Foren kennen.
Für Uwe und Anke, die einen Tag vorher geheiratet hatten, gab es eine kleine Überraschung: eine Hochzeitstorte, die wir auch gleich vernichteten.

Es nahte der Abend und das Grillen in gemütlicher Runde begann. Warum ich wieder mal nur ein Stück Fleisch abbekommen habe ist mir Schleierhaft, werde aber das noch mal mit Werner aufnehmen müssen. Wir saßen in kleiner Runde so bis 22 Uhr zusammen.

Bernd und ich sagten dann leise Tschüß. Ungläubig schauten uns die Leute an als wir sagten wir fahren jetzt nach Hamburg zurück.
Es war eine lange Nacht mit vielen Eindrücken die wir aus dem Saarland mitgenommen haben und wir sind uns sicher wir würden es wieder machen.
Es ist Sonntag 06 Uhr und wir sind wieder in Rosengarten angekommen, zu Hause 1500 km hinter uns, kaputt und müde ...aber sehr sehr glücklich, dass wir uns dafür entschieden hatten diese Tour zu machen.

Wir trafen Freunde, haben viele nette neue Leute kennengelernt. Fern ab vom großen Tohuwabohu, sondern familiär, herzlich, ehrlich, kein Beweihräuchern, kein Regieren, kein Tamtam, einfach nur Treffen und könen mit netten Leuten aus diversen Foren.

Ein ganz großen Dank an Werner für ... für alles


Bis in zwei Jahren großer Grauer Mann

Herzlichst Bernd, Ralf und Harald


Text:RE
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