Hier war
ich als Ordner auf einem unbeschreiblichen Treffen.
Der lange Peter wollte das ich bei dem obengenannten Treffen als Odner
und
Helfer mit mache. Die Aufgabe bestand darin, immer im Pulk mitzuschwimmen
und den Leuten zu helfen wenn es nötig war.
Es waren Oldtimer
aus 7 verschiedenen Ländern am Start. Von Baujahr 1901 bis 1957.
Die Fahrerinen und Fahrer waren teilweise auch nicht viel jünger.
Das war mein erstes Treffen in dieser Art. Mir kribbelte die Haut, als
ich in
das Zelt ging, in dem die ganzen Maschienn übernachteten. Es war
unbeschreiblich schön. Es roch auch dementsprechend nach Öl
und Sprit. Wenn man auch noch in die verwegenen Gesichter der Besitzer
sah, war
es so, als wenn man in einer Zeitmaschine in die Vergangenheit unterwegs
war.
Als Moderator stellte der Sandbahn-Weltmeister Egon Müller
die Fahrer und Motorräder vor.
Eine Frau (sie hat einenDr. Titel) so um die 65 Jahre, kam auf eigener
Achse aus Englang angereist. Hut ab! Das Maschinchen sah auch aus als
ob es ständig gefahren wurde. Es war einen H.R.D. von 1926 490 CCm
3,5PS.
Es gab Maschinen, von denen ich noch nie etwas gehört hatte, wie
z.B. Sunbeam Longstroke, Douglas, Wokingham, F.H.W Sports, Motosacoche,
Auto
Moto, Rudge Whitworth, Standard AT 1000, New Imperial, JPM Perle Saxonette,
DKW Golem Sesselrad, Raleigh Mod 14, Cleveland USA,
Triumph Ricardo, Nimbus Ofenrohr, Levis, Minerva, Motom, Archilles Excelsior-Jep.....
Das größte Ungetüm war eine Böhmerland mit 18 PS
von 1929 und kam aus den Niederlanden. Es hat eine Jap Motor. Dieses
Fahrzeug hat 3 Sitze.
Der Fahrer + Frau und Kind
saßen
auch drauf!!!!
Heute (24.07.09) habe ich gelesen, das die
Böhmerland auch als 4-Sitzer gebaut wurde.
Ich kann es mit Worten nicht wiedergeben.
Nachdem alle vorgestellt und losgefahren sind, ging es mit dem langen
Peter hinterher. Das Wetter war top und wir holten sie alle ein und schwammen
so mit. Da es der 2.Tag war, hatten alle die Mängel die am 1. Tag aufgetreten
waren beseitigt und so lief alles glimpflich ab. Hier und da mußte mal
eine Kerze gewechselt werden, der Tank war leer, oder er/sie mußten
mal austreten.
Die Tour ging durch idyliischen Gegenden rund um Kaltenkirchen.
Die Landschaft war einmalig. Das Beste war die Rast am Kummerfelder
Museumsbahnhof. Den kannte ich noch gar nicht. Den Ausflugsort kann ich Eisenbahnbegeisterten
nur empfehlen.
Es gab auch reichlich Rastmöglichkeiten mit Brötchen,
Kaffee und Kuchen bzw. Mittagessen. Es kam keiner zu kurz. Das herrliche
an der Tour war die Ruhe die alle ausstrahlten. Keiner meckerte oder
schimpfte oder wollte der erste sein.
So gegen 16Uhr war dann die Vorstellung
zuende und es gab noch eine Preisverleihung. Die habe ich leider nicht
mitgemacht, da ich schon wieder auf dem Nachhauseweg war.
An dieser Stelle
nochmal einen Dank an die Organisatoren des Treffens vom MSC Kaltenkirchen
Hier ein Film